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Stellungnahme des Dekan zur Unterbringung von Flüchtlingen in der Ernst-Gruber-Halle

Professor Dr. Busse, Dekan der Sportwissenschaftlichen Fakultät nimmt Stellung zur Unterbringung von Flüchtlingen in der Ernst-Gruber-Halle.

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Liebe Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Landesdirektion Sachsen hat gestern festgelegt, dass die Universitäts-Sporthalle am Sportwissenschaftlichen Campus Jahnallee  ab Freitag, 14.8.2015, bis auf Weiteres als Unterkunft für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Flüchtlinge genutzt wird.

Diese Erkenntnis liegt mir seit gestern Mittag vor, zugleich mit einer ausdrücklichen Anweisung der Landesdirektion, keine Informationen auszugeben. Die Informationshoheit über die Liegenschaft liegt bei der Landesdirektion Sachsen.  Bis zu einer gegenteiligen schriftlichen Mitteilung an mich wird die Landesdirektion auch weiterhin die Presse bzw. über alle Schritte auf dem Laufenden halten. Die Universität, alle Mitarbeiter und Studierenden werden über die Pressestelle der Universität informiert.

Wir sind im Dekanat also jetzt und künftig immer auf dem gleichen Informationsstand wie Sie und alle, die im Internet oder auf der Universitätsseite nachschlagen.

Unsere Aufgabe im Dekanat ist es, die uns auf diesen Wegen zufließenden Informationen jeweils möglichst schnell in Handlungsstrategien umzusetzen, die eine möglichst reibungslose Durchführung der Prüfungs-, Lehr- und Forschungsabläufe gewährleistet. Dies geschieht seit gestern Nachmittag. Da es sich voraussichtlich besonders um die Bereitstellung auswärtiger Hallenplätze handelt, müssen jeweils der Eigener und die zuständige Landesbehörde (SIB) einbezogen werden. Wir sind nicht berechtigt, alleine die erforderlichen Mietverträge abzuschließen. Über den jeweiligen Stand werden wir Ihnen zeitnah und lückenlos berichten.

Vor allem anderen möchte ich Ihnen aber nahelegen, die vorrangige Bedarfssituation der betroffenen Menschen im Blick zu haben. Unsere Schwierigkeiten stehen ganz sicher in keinem Verhältnis zu den existenziellen Problemen der Betroffenen. Diese benötigen jetzt vor allem eins – das Gefühl willkommen zu sein. Ihnen das zu vermitteln, darum möchte ich Sie alle bitten, verbunden mit Ideen und Plänen dafür. Helfen Sie mir, damit diese Menschen sagen können: Wir sind angekommen.

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