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Topfavorit Förster gewinnt Elite-Rennen

Von Jan Grönewald (maximalPULS)

Robert Förster gewinnt das 115 Km Elite-Rennen. Foto: NSC

Robert Förster gewinnt das 115 Km Elite-Rennen. Foto: maximalPULS.

Leipzig. Nach spannenden 115 Kilometern durch das Leipziger Neuseenland setzt sich am Ende Robert Förster vom Pro Continental Team Unitedhealthcare gegen Pascal Ackermann (rad-net ROSE-Team) und Hans Pirius (Team Ur-Krostitzer Giant) durch und gewinnt die Neuauflage des Elite-Rennens im Rahmen der „12. Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle“. Bei den Frauen siegte Beate Zanner (Team maxx-solar) vor Teamkameradin Corinna Lechner und Stefanie Paul von der RSG Hannover.

Im Sparkassen-Jedermannrennen über 115km verweist Daniel Knyss vom Team merkur-druck.com in einem packenden Zielsprint Dirk Wettengel und Dirk Schumann (ohne Team) auf die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen siegte Katharina Venjakob (Bürstner-Dümo Cycling), während sich über die 60km-Strecke Norman Bartnik (Team www.veloheld.de) und Ina Sieven durchsetzten. Marco Boock (BB-Bike Team) und Kathrin Bogen konnten die Premiere der kurzen 40km-Strecke für sich entscheiden.

Der wahre Gewinner war an diesem Wochenende jedoch der Radsport. Mitteldeutschlands größtes Radsportevent zog über 10.000 Zuschauer auf den Start- und Zielbereich auf der Alten Messe Leipzig sowie entlang der Strecken. Die Anmeldezahlen aus dem Vorjahr konnten deutlich gesteigert werden und auch die zahlreichen Nachwuchsrennen erfreuten sich wie jedes Jahr großer Beliebtheit. Insgesamt zählte die Traditionsveranstaltung über 2500 Teilnehmer. Mehr als 150 Hobby-Radfahrer erkundeten bei der WBG-Kontakt-Tour unter fachkundiger Führung das Neuseenland.

 

Auch der Nachwuchs war bei den neuseen-classics vertreten. Foto: NSC.

Auch der Nachwuchs war bei den neuseen-classics vertreten. Foto: maximalPULS.

Zwischen den Starts und den Zieleinläufen genossen die Zuschauer das bunte Rahmenprogramm mit Live-Musik. Fahrradliebhaber bestaunten die neusten Radmodelle auf der LUCKY BIKE-Velomesse und aktive Besucher erwarben auf dem Fahrradparcour das Deutsche Radsportabzeichen. Währenddessen malten sich die Kinder die Finger beim Malwettbewerb im MASSIVUM-Kinderland wund.

Überhaupt möglich gemacht wurde die zwölfte Auflage der „Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle“ durch die über 550 freiwilligen Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf auf und abseits der Strecke sorgten. Das THW sicherte gemeinsam mit örtlichen freiwilligen Feuerwehren die Rennstrecke bei den 22 Ortsdurchfahrten im Landkreis Leipzig ab, während das Deutsche Rote Kreuz sich um die gestürzten Radsportler kümmerte.

Große Unterstützung erhielt das traditionelle Radrennen auch von prominenter Seite. Ex-Weltmeister Rudi Altig ehrte die Sieger auf der Wernesgrüner-Festbühne, während Olympiasieger Olaf Ludwig als Schirmherr fungierte und gemeinsam mit weiteren großen Radsportlegenden wie Petra Rossner und Wolfgang Lötzsch am Spendenrennen teilnahm. Rund um waren die „Sparkassen neuseen classics 2015“ ein voller Erfolg und haben gezeigt, welche große Begeisterung für den Radsport in der Stadt herrscht.

Ergebnisse findet Ihr hier: http://my3.raceresult.com/36568n/results#0_76168E

Über die Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle

Die „Sparkassen neuseen classics – rund um die braunkohle“ sind Mitteldeutschlands größtes Radsportevent, welches jedes Jahr rund 10.000 Zuschauer entlang der Strecke in Leipzig und dem Leipziger Neuseenland begeistert. Erstmals ausgetragen in den 1960er Jahren, ist das Traditionsrennen nach der Neuauflage 2004 stetig gewachsen. Mittlerweile treten über 2000 Teilnehmer bei verschiedenen Jedermann- und Kinderrennen in die Pedale. In diesem Jahr wird die Veranstaltung erstmals in eine bunte Radsportwoche mit vielen verschiedenen Programmpunkten rund um die Faszination Radsport eingebettet.


Bouhaddouz nimmt mit lupenreinen Hattrick die Bullen auseinander

SSI

In Leipzig wird am Sportforum der Aufstieg in die 1. Bundesliga gefeiert! Wenn sie nun denken ich möchte sie veralbern, dann haben sie sich getäuscht, doch der Bezug zu den Roten Bullen ist leider nicht so eng wie erhofft. Daher die vollständige Aufklärung der Ereignisse. Um 18.34 Uhr war der Jubel in der Arena Leipzig riesig, denn die Männer vom SC DHfK Leipzig machten mit einem nie gefährdeten 31:26 Sieg vor 4.016 Zuschauern über die Eintracht aus Hildesheim den Aufstieg in die stärkste Handballliga der Welt perfekt. Die Spieler von RB Leipzig dagegen hatten sich am letzten Wochenende jeglicher Chancen auf einen Last-minute-Aufstieg beraubt. Die 1:0 Niederlage beim Tabellenletzten aus St. Pauli bedeutet das Ende aller Aufstiegsträume. Theoretisch noch möglich, wäre der Aufstieg die wohl die größte Sensation im Aufstiegskampf der 2. Liga. Und dort wurden schon viele verrückte und dramatische Geschichten geschrieben. Doch zurück in die Realität. 18.904 Zuschauer haben sich auf den Weg in die Red-Bull-Arena gemacht um das Spiel gegen den SV Sandhausen zu verfolgen.

Was folgen sollte war ebenso unerwartet wie vor zwei Wochen das Coltorti-Tor gegen Darmstadt. Eben dieser fehlte aufgrund von Problemen mit der Achillessehne. Benni Bellot rückte zwischen die Pfosten und der gesperrte Tim Sebastian wurde von … ersetzt. Das Spiel begann ohne nennenswerte Höhepunkte. Erst in der 35. Minute, als Diego Demme den Platz verlassen musste („Hatte nicht den Eindruck, dass der Diego die Zweikämpfe gewinnen kann“) und für ihn Niklas Hoheneder in die Innenverteidigung und Lukas Klostermann auf die rechte Abwehrseite rückte, kam Schwung in die Partie. Nur eine Minute später erreichte ein langer Einwurf von Lukas Kübler, von Compper unglücklich per Kopf verlängert, Thiede, der den Ball gekonnt herunternahm, sich um 270 Grad drehte und flach zur Führung einschoss. Die einzige Leipziger Gelegenheit der ersten Hälfte hatte Emil Forsberg in der 41. Minute, doch aus der Distanz setzte er das Leder knapp am Tor vorbei.

Nur wenige Minuten nach Seitenwechsel musste Joshua Kimmich vom Feld gehen und Stefan Hierländer durfte sich beweisen (53.). Doch wieder war der Zeitpunkt des Wechsels unglücklich gewählt, denn nur eine Minute später durfte Marco Thiede im Mittelfeld nach einem gewonnenen Zweikampf gegen den eben eingewechselten Hierländer mit Geleitschutz bis zur Strafraumgrenze laufen, schießen und den Pfosten treffen. Doch Aziz Bouhaddouz stand richtig und durfte ungestört zum 2:0 erhöhen. Und kurz darauf sorgte wieder eine unglückliche Verlängerung von Compper für die Entscheidung, wieder war es Bouhaddouz, der mit seinem zweiten Treffer im Spiel die frühe Entscheidung markiert (59.).

Nun war der Kuchen gegessen. Leipzig weiter in Schockstarre und die Gäste weiter in Spiellaune. So hätte Bouhaddouz in der 65. Minute seinen Hattrick markieren können, doch Bellot ist aus spitzem Winkel zur Stelle. Aber in der 74. War es dann so weit. Der Hattrick für Bouhaddouz war perfekt. Niklas Hoheneder hob das Abseits auf, Marvin Compper stand zu weit weg und Bouhaddouz hob den Ball über Benni Bellot zum 4:0 ins Tor.

Pünktlich war dann Schluss in der Red-Bull-Arena und die Schmach hatte ein Ende. Mit dem 0:4 verfehlten die Bullen nur knapp die höchste Heimniederlage in der noch jungen RB Geschichte. Damals gab es ein 1:5 in der Regionalliga gegen den späteren Aufsteiger aus Kiel. Da sich Karlsruhe und Darmstadt am Montag duellieren geht nun auch rechnerisch nichts mehr in Sachen Aufstieg. Damit steht nun sicher fest, dass Ralf Rangnick für eine weitere Saison in der 2. Bundesliga planen muss.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Alois Schwartz:

„Muss meiner Mannschaft ein riesen Kompliment machen, wir haben am 32. Spieltag mit 41 Punkten den Klassenerhalt gesichert.“

 

Achim Beierlorzer:

„Wir waren von Beginn an nicht in den Zweikämpfen. Wir haben verdient verloren. Wir müssen die Mannschaft frisch kriegen, ich hatte nicht den Eindruck, dass wir frisch wirkten.“


RB Leipzig Torhüter schießt Bullen zum Sieg gegen Darmstadt

SSI

Quo vádis RB Leipzig? Das 1:1 am Montag auf dem Betzenberg in Kaiserslautern war gut, aber nicht gut genug. Um wirklich noch einmal den Aufstiegsrängen zu nähern, brauchen die Leipziger Punkte, im Gegenzug die Konkurrenten derer keine mehr. Somit war das Unentschieden letztendlich nur ein weiteres Aufschieben der eh schon recht geringen Chancen auf den Durchmarsch in die deutsche Belle Etage. Doch mit jedem ungenutzten Spieltag sinkt die Chance weiter gen „Null“. Damit sind wir beim Spiel gegen Darmstadt 98 angekommen. Noch fünf Spieltag sind zu gehen um idealerweise auf mindestens dem 3. Platz zu stehen. Sechs punkte fehlten den Bullen aktuell. Was bietet sich nun mehr an als ein Sieg im Duell auf heimischen Boden gegen den derzeit Dritten, den Mitaufsteiger aus Darmstadt. Die sogenannten „Lilien“ haben bis dato 50 Punkte gesammelt und damit deutlich mehr als in Fachkreisen vermutet. Mit einem Leipziger Sieg wär der Abstand auf drei Punkte geschrumpft, bei einer Niederlage auf wohl unlösbare neun Punkte angewachsen. Was sich dann in der Arena abspielen sollte, hatte wohl niemand auf der Rechnung.

Beide Teams wussten um die Bedeutung der Partie und begannen dementsprechend früh aggressiv zu attackieren um den Gegner nicht in die Partie kommen zu lassen. “ Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen wie sie gefightet haben.“ Ließ Dirk Schuster verlauten, Achim Beierlorzer sprach im Gegenzug vom „Erwartet schwer zu bespielenden Gegner. Wir wussten, dass es eine harte Nuss ist, die es zu knacken galt.“ In der 7. Minute hätte Yordi Reyna mit einem super Solo bis in die Box früh eine Richtung vorgeben können, doch Mathenia im Darmstädter Tor lenkte den Ball mit den Fingerspitzen um den Pfosten, die anschließende Ecke lief an Freund und Feind vorbei durch den Fünfer und hätte durchaus mehr verdient gehabt. Sonst boten beide Mannschaften wenig Spielerisches, dafür aber viele lange Bälle und viele Fehlpässe. Die erste bessere Gelegenheit für die Gäste bot sich Tobias Kempe in der 31. Minute nach einem langen Einwurf, doch Kempe bekam den Körper nicht hinter den Ball. Zwei Minuten vor der Pause hätte es nach der ersten Darmstädter Ecke dann doch fast noch geklingelt, doch Joshua Kimmich klärte am langen Pfosten.

War die erste Hälfte schon recht zäh, wurde dies in der Zweiten noch gesteigert. Nichts deutete Mitte der zweiten Halbzeitdarauf hin, dass Historisches folgen sollte. Bis dato hatte das Spiel einen ph-Wert von 5,5 und das spürte man auch im weiten Rund. Um Schwung zu bringen und doch noch nach dem Strohhalm zu greifen brachte Achim Beierlorzer zunächst Omar Damari. der Stürmer kam zu seinem Comeback nach Verletzungspause, für den defensiven Mittelfeldspieler Diego Demme in die Partie. Von den 25.336 Zuschauern schliefen bereits einige, als Achim Beierlorzer mit der Einwechslung von Daniel Frahn und damit dem vierten Stürmer Spiel und Publikum wachküsste. So verpasste auch keiner die Gästeführung. Tobias Kempe mit einer flachen Hereingabe in die Mitte wo Hanno Behrens den Ball per Direktabnahme im Tor unterbrachte (78.).

Doch der Jubel währte nicht lange, denn Lukas Klostermann presste nur eine Minute später energisch nach, wurde beim Klärungsversuch von Roman Bregerie angeschossen, so dass der Abpraller zum 1:1 im Tor landete. Das Signal für den Wahnsinn in den letzten Minuten. In der 85. Minute lenkte Fabio Coltorti den Ball mit einer Glanzparade den Kopfball von Sirigu über den Querbalken. In der zweiten Minute der Nachspielzeit hätte Sirigu mit seiner zweiten Großchance alles klar machen können, doch verzog knapp. Dann der Höhepunkt der Partie. Mit der letzten Aktion der Partie brachte Dominik Kaiser eine Ecke vor das Gehäuse, dort gewann Omar Damari das Kopfballduell und der Ball gelangte zum aufgerückten Fabio Coltorti. Der saugte das Leder an vier Meter vor dem Tor an, drehte sich und wuchtete es zum umjubelten Siegtreffer in die Maschen.

Mit diesem Tor schrieb er zugleich Geschichte, denn nie zuvor hatte ein Torhüter in der 1. oder 2. Bundesliga einen Siegtreffer aus dem Spiel heraus erzielt. Neben dem Eintrag in die Geschichtsbücher, bedeutete der Treffer zugleich den Anschluss an die Aufstiegsplätze. In der kommenden Woche kann RB nun beim abstiegsbedrohten FC St. Pauli einen weiteren Bigpoint landen. Die Konkurrenten aus Kaiserslautern und Darmstadt nehmen sich gegenseitig Punkte weg. Mit einem Sieg in Hamburg könnten die Roten Bullen auch gleich den Auern im Kampf um den Klassenerhalt helfen. Der nächste wichtige Schritt die Frage zu beantworten. Quo Vadis RB Leipzig?


Verfolgerduell geht nach starker erster Hälfte verdient an die Roten Bullen

Von: Stefan Siemann

„Ich bin sehr, sehr zufrieden. Wir haben Düsseldorf nie ins Spiel kommen lassen.“ gab ein sichtlich erleichterter RB Leipzig-Trainer Achim Beierlorzer nach dem Spiel zu Protokoll. Nach dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Düsseldorf ist RB auch wieder erster Verfolger des Spitzenquartetts und liegt nunmehr auf Platz 5 der Zweitligatabelle. Die Mission letzte Chance Richtung Aufstieg begannen die Roten Bullen nachhaltig und haben sich damit in die Position des Jägers gebracht. Bereits in der 8. Spielminute setzte Rodnei die taktischen Vorgaben um und markierte nach einer Ecke, welche Freund und Feind passierte, am langen Pfosten stehend die Führung. Nur eine Minute später sahen die 17.087 Zuschauer die nächste schöne Kombination, doch Omar Damari scheiterte aus spitzem Winkel an Michael Rensing. Nach 18 Minuten hieß der Gefahrenherd wieder Rodnei und wieder war ein Standard Ausgangspunkt. Doch der lange Innenverteidiger grätschte knapp am Ball vorbei. Die erste Halbzeit ging klar an die Männer von RB Leipzig, das sah auch Fortunen-Trainer Taskin Aksoy so: „Wir haben das Spiel aufgrund der ersten Halbzeit verloren.“ Nachdem Yussuf Poulsen in der 21. Minute nur knapp verzog, machten es die Leipziger nur wenige Minuten später besser. Nach einem schnellen Spiel in die Spitze fiel das verdiente 2:0. Zunächst scheiterte Poulsen zunächst an Rensing, ehe Joshua Kimmich den Nachschuss ohne Probleme in den Maschen schieben konnte. (28.) Erst nach über einer halben Stunde muss Fabio Coltorti nach einem Pohjanpalo-Schuss das erste Mal eingreifen. Kurz vor der Halbzeit zwang da Silva Pinto mit einem schönen Freistoß Coltorti zu einer Flugparade (43.), doch es blieb beim 2:0 zur Pause.

In der Halbzeitpause versuchte Taskin Aksoy durch zwei personelle Änderungen (Bebou und Erat für Weber und Liendl) ein Zeichen zu setzen und tatsächlich waren seine Spieler nun präsenter und aggressiver. Die erste Viertelstunde geschah noch wenig, bis in der 59. die RB-Abwehr das erste Mal in der Partie schlecht aussah und auch so verteidigte. Das brachte die Fortuna durch Pohjanpalo mit seinem zehnten Saisontor wieder ins Spiel. Doch schnell stellte Yussuf Poulsen mit einem Schlenzer und seinem ersten Tor im Jahr 2015 den alten Abstand wieder her (71.). Die Vorlage kam vom weiterhin torlosen Omar Damari, denn dieser musste in der 84. Minute das Spielfeld verlassen. Kurz darauf hatte Benschop die letzte Chance dem Spiel nochmal eine Wendung zu geben, doch sein Schuss aus der Drehung strich knapp über den Querbalken. Zwei Minuten gab der souveräne Schiedsrichter Rene Rohde als Zugabe, bevor er das 3:1 und den ersten Montagssieg der Leipziger amtlich machte. Taskin Aksoy präsentierte sich als fairer Verlierer „Glückwunsch an RB Leipzig für den verdienten Sieg! … Wir müssen daraus Lehren ziehen.“ Während Bullen-Trainer Achim Beierlorzer besonders die Offensive lobte und dabei die drei Winterneuzugänge Emil Forsberg, Yordi Reyna und Omar Damari in Schutz nahm: „Es ist völlig egal wer die Tore macht, wenn wir so in der Offensive spielen.“ Nun muss nächstes Wochenende bei Mitaufsteiger Heidenheim gezeigt werden, dass der Aufstiegszug noch nicht abgefahren ist. In der letzten Saison gewannen die Leipziger mit der wohl besten Saisonleistung mit 2:0. Eine Leistung deren Wiederholung durchaus wünschenswert erscheint.


SC DHFK und RB Leipzig verpassen Überraschungen in tollen Spielen nur knapp

Von Stefan Siemann

Der 4. März 2015 sollte für die (ehemalige) Sportstadt Leipzig zwei Leckerbissen bereithalten. Im DHB-Pokal-Viertelfinale ging es ab 17.30 Uhr für den Zweitligatabellenführer SC DHFK Leipzig gegen den amtierenden Pokalsieger der Füchse aus Berlin. Und was war das für eine Stimmung bei den 6.351 in der Arena als Felix Storbeck in der zweiten Minute einen Siebenmeter und den anschließenden Nachwurf parierte. Doch offensiv gelang nicht viel, so dass die Gäste ab der 5. Minute in Führung gingen. Als in der 8. Minute die Leipziger immer noch kein Tor erzielt hatten, sah sich Coach Christian Prokop gezwungen die erste Auszeit zu nehmen und hatte damit Erfolg als Alen Milosevic das erste Tor erzielte. Doch gerade offensiv blieb es zu wenig was die Leipziger zeigten zu oft blieben sie in der dichten Verteidigung oder am starken Silvio Heinevetter hängen und so ging es mit einem 8:16 Rückstand in die Halbzeitpause. Die zweiten 30 Minuten gestalteten sich dann ausgeglichener. Nach 45 Minuten stand es, auf die zweite Halbzeit bezogen, gar 7:5 für den SC DHFK. Doch die Berliner waren einfach ausgefuchster und behielten die Zügel fest im Griff und ließen den DHFK mitspielen, mehr aber auch nicht. So führten beide Teams das Spiel nicht mehr mit letzter Konzentration bis zum Endstand von 29:19 für den Favoriten.

Ähnlich die Ereignisse später am Abend und nur wenige Meter weiter vor gut gelaunten 43.348 Zuschauern in der Red-Bull-Arena bei der DFB-Pokal Achtelfinalpartie RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg. Auch hier spielte der ambitionierte Zweitligist gegen den international erfahrenen Bundesligisten. Wieder war der Auftakt für den Underdog vielversprechend und so kam es laut Gästetrainer Dieter Hecking zum „erwartet schweren Pokalspiel“. Viele gute Gelegenheiten auf beiden Seiten, super Stimmung auf den Rängen und dann kam der Vorteil für den Favoriten- Genauer gesagt die Führung durch Daniel Caligiuri in der 20. Minute. Dieser ging ein relativ einfacher Ballverlust voraus, der im erfolgreich abgeschlossenen Konter endete. Leipzig musste in der Folge zweimal wechseln. Verletzungsbedingt kamen für Tim Sebastian und Omar Damari bis zur zweiten Halbzeit Sebastian Heidinger und Ante Rebic, in der 66. Minute dann noch Yordi Reyna für Diego Demme, in die Partie. Doch die VW-Elf dominierte weitestgehend das Geschehen und erhöhte in der 57. Minute in Person von Innenverteidiger Timm Klose durch einen Kopfball auf 2:0- Die Vorentscheidung, denn obwohl sich die Bullen redlich mühten (Trainer Beierlorzer: „Meine Mannschaft hat alles versucht!“), behielten die Wölfe das Zepter in der Hand. Gelegenheiten boten sich auf beiden Seiten, aber wirklich nennenswerte Aktionen blieben aus. So schied nach Dynamo Dresden gestern auch die zweite sächsische im Wettbewerb verbliebene Mannschaft mit 2:0 aus.

Was bleibt nun die Moral von der Geschicht … gegen Bundesliga kann Leipzig (noch) nicht. Beide Leipziger Vereine scheitern im Pokal an den höherklassigen Mannschaften. Die einen (SC DHFK) als Tabellenführer klar und deutlich, die anderen (RB) mindestens ebenso ambitioniert, aber in der Tabelle schlechter platziert, boten einen guten Kampf und gestalteten das Geschehen etwas ausgeglichener. Bleibt zu hoffen, dass in den nächsten Jahren viele Knallerpartien in der Sportstadt Leipzig dazu kommen und erfolgreicher gestaltet werden. Die Voraussetzungen, das konnte man sehen, sind auf jeden Fall da.


Am Rande der Hallenhockey Weltmeisterschaft (noch bis zum 8. Februar in der Arena Leipzig) hatte der SPORTAKUS die Möglichkeit mit dem Präsident des Deutschen Hockey Bundes, Stephan Abel, zu sprechen. Im Interview spricht er über das Turnier in Leipzig, die Entwicklung der Sportart in Deutschland sowie die Karrieremöglichkeiten für Studierende. Tickets für das Wochenende gibt es übrigens noch an der Tageskasse.

Stephan Abel über…

… die Hallenhockey WM in der Arena Leipzig

Gibt es wieder einen Heimerfolg für die deutschen Teams? Foto: DHA

Gibt es wieder einen Heimerfolg für die deutschen Teams? Foto: DHA

Die Organisation in Leipzig war schon zu Zeiten von Gerhard Langner ( langjähriger Präsident des ATV Leipzig und des Sächsischen Hockeyverbands, Anm. d. Red.) ausgezeichnet. Falk Jänicke hat die großen Fußstapfen aber gefüllt und es zeigt sich, dass man sowohl politisch als auch wirtschaftlich gut vernetzt ist.
Daneben bietet die Arena Leipzig beste Bedingungen für das Turnier: Eine ideale Größe der Haupthalle, eine geeignete Nebenhalle und viele Möglichkeiten für Sponsoren sich zu präsentieren. Ein breites Rahmenangebot macht den Besuch zu einem Erlebnis für alle Zuschauer.

… das Leipziger Publikum
Das Hockey Publikum in Leipzig ist einzigartig und man merkt, dass die Menschen offen gegenüber allen Sportarten sind. Bereits bei der Europameisterschaft 2012 in Leipzig war die Begeisterung riesig. An diesem Wochenende rechnen wir mit bis zu 4000 Zuschauern pro Tag.

… die Rolle der deutschen Mannschaften bei der Weltmeisterschaft
Die deutschen Herren sind natürlich Favorit auf den Turniersieg. Im Finale rechne ich mit Österreich, aber auch Polen hat gute Chancen. Bei den Damen führt kein Weg an den klaren Favoritinnen aus den Niederlanden vorbei. Dennoch wäre in einem Finale alles möglich.

… die Partnerschaft mit dem MDR und der Übertragung via Livestream im Internet
Die erste Bilanz dieser Zusammenarbeit ist sehr positiv. Die Fans haben spontan die Möglichkeit das Turnier zu verfolgen und unser Sport bekommt noch mehr Aufmerksamkeit. Die Übertragung per Livestream hat eine gute Qualität und auch die Berichterstattung ist ausgezeichnet.

… die Umstellung auf Hockey5
Alle Spieler, Trainer und Fans wollen auf Hockey6 zurückkehren. Deshalb hat sich der Deutsche Hockey Bund auch dafür ausgesprochen, in der Bundesliga wieder Hockey6 zu spielen. Die Umstellung auf Hockey5 geschah deshalb, weil man Angst hatte aus dem olympischen Programm gestrichen zu werden. Natürlich ist es für kleinere Länder schwieriger zwölf statt zehn Spieler zu gewinnen und man kann so die Konkurrenz im internationalen Bereich erhöhen, was wir sehr begrüßen.
Generell ist das Hallenhockey neben dem Feldhockey sehr wichtig, da hier der Grundstein in der technischen Ausbildung der Spieler gelegt wird.

…über die Wahrnehmung von und das Image von Hockey
Die Konkurrenz für das Hockey ist groß in Deutschland. Fußball dominiert nun mal die Medien und im Vergleich dazu führen wir ein Schattendasein. Daran ändern auch die Erfolge in den letzten Jahren wenig. Unser eigener Maßstab ist daher das organische Wachstum der Sportart, welcher in den letzten zehn Jahren meiner Amtszeit konstant war.
Leider ist Hockey in seiner infrastrukturellen Ausbreitung limitiert, denn ein Neubau von Anlagen erfordert viel Platz und Geld. Bei einem Verein mit 15 Jugendmannschaften und nur einem Platz ist kaum gutes Training für alle möglich. Erschwerend hinzu kommt die G8 Schulform, da Trainingszeiträume weiter eingeschränkt werden.

Außerdem haben Hockey-Klubs eine gewisse Exklusivität, was immer noch viele Eltern und Familien verunsichert. Wir versuchen uns aber weiter zu öffnen und talentierten Kindern die Möglichkeit zu geben, Hockey zu spielen. Die positiven Werte des Hockey wie Teamgeist, Ehrgeiz und sauberer Sport sollen dabei geschützt und weiter gegeben werden.

… die Karrieremöglichkeiten für Studierende
Es gibt gute Entwicklungschancen für Akademiker, da bei uns viel Wert auf Personalentwicklung gelegt wird. Einige wertvolle Mitarbeiter haben wir beispielsweise im Anschluss an Praktika gewinnen können. Im sportlichen Bereich bestehen die Mitarbeiter meist aus ehemaligen Spielern, aber wir freuen uns auf neue Impulse von außerhalb. Generell ist ein akademischer Hintergrund von Vorteil, da man sich schnell in Probleme einarbeiten kann.

Der SPORTAKUS bedankt sich für das Gespräch!


Die erste Ausgabe 2015 ist wieder voll mit interessanten Artikeln rund um die Sportwissenschaftliche Fakultät und den Sport in Leipzig. Außerdem habt ihr die Möglichkeiten zwei Tickets für das Spiel MBC gegen ALBA Berlin am 24.01 zu gewinnen. Kommt vorbei uns sichert euch das aktuelle Heft. Wir sind täglich von 11.30-13-30 Uhr in der Mensa am Elsterbecken.

Die Themen im Überblick:

15 Jahre und immer noch neugierig: Der neueste SPORTAKUS

15 Jahre und immer noch neugierig: Der neueste SPORTAKUS

Fakultät

  • Fehlende Akkreditierung der Lehramtsstudiengänge
  • Ehrung Prof. Dr. Krug
  • Eine  Umfrage zum Semesterticket
  • Die Vorstellung des Sächsischen Hochschuldidaktik Zertifikates
  • Das Verschwinden der feierlichen Exmatrikulation und des Fakultätsballes
  • Engagement im Ehrenamt: Frau Dr. Tzschoppe
  • Vorstellung neuer Mitarbeiter
  • Die Situation beim ZfH

Sport in Leipzig

  • Die Hallenhockey Weltmeisterschaft in Leipzig
  • Extremsport Downhill
  • Monoflossenschwimmer Max Lauschus
  • Leipzifer Sportkalender 2015

Sonstige

  • Studieren mit Kind
  • Müllers Meinung: Peggy da?
  • Alumni: Thomas Melzer

2449 Zuschauer sehen ein packendes DHB Pokalspiel

Von Ronny Fudel

Die Handballer des SC DHfK Leipzig stehen im Viertelfinale des DHB-Pokals. Nach einer überragenden Leistung gegen den Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten gewannen die Männer von Trainer Christian Prokop mit 28:24.

Der SC DHfK steht im Viertelfinale des DHB Poklas. Foto: Ronny Fudel

Der SC DHfK steht im Viertelfinale des DHB Poklas. Foto: Ronny Fudel

Die Anfangsphase des Spiels verlief noch recht ausgeglichen. Eine Wende brachte dann der Torhüterwechsel. Henrik Ruud Tovas übernahm für Felix Storbeck und avancierte zum Mann des Spiels. „Ruudi, Ruudi“ hallte es durch die gut gefüllte Arena Leipzig, nachdem der Norweger mit einer seiner vielen Paraden den Grundstein für den am Ende souveränen Sieg setzte.
Die 2449 Zuschauer sahen ein hart umkämpftes Spiel mit insgesamt zehn Zwei-Minuten Strafen. Balingens Sascha Ilitsch sah kurz vor der Halbzeitpause die rote Karte aufgrund eines harten Fouls an Philipp Weber, der daraufhin mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste. Die Leipziger erholten sich jedoch schnell von dem Schock und bauten mit euphorischen Fans im Rücken den Vorsprung auf zwischenzeitlich fünf Tore aus. Balingen-Weilstetten hatte der kompakten Abwehr des SC DHfK nichts entgegenzusetzen. Leipzig hingegen nutzte seine Chancen konsequent. Bester Torschütze auf Leipziger Seite war Linksaußen Lukas Binder mit neun Treffern.

Unter den acht verblieben Mannschaften im Pokal sieht sich Leipzig nun als einziger Zweitligist ausschließlich unter Hochkarätern wie dem THW Kiel, den Rhein-Neckar Löwen oder dem amtierenden Champions-League Sieger SG Flensburg-Handewitt.
Die Auslosung für die nächste Runde findet am 20. Dezember statt.


Die Universität Leipzig ehrt erfolgreiche Sportler. Foto: Jasper Petereit

Die Universität Leipzig ehrt erfolgreiche Sportler. Foto: Jasper Petereit

Von Thomas Roth

Am 15. Dezember hat das Zentrum für Hochschulsport (ZfH) die erfolgreichsten Sportler der Universität Leipzig des Jahres 2014 ausgezeichnet. In den Kategorien Sächsische Hochschulmeisterschaft, Deutsche Hochschulmeisterschaft und Spitzensport wurden insgesamt 25 Athleten im festlichen Ambiente des Marriott Hotels Leipzig durch die Rektorin der Universität, Prof. Dr. Beate Schücking, geehrt. In Ihrer Begrüßungsrede betonte die Rektorin die Rolle des Breiten-und Spitzensportes für die Universität und würdigte die Athleten für die erfolgreiche Kombination aus Studium und Sport. Neben dem Olympiastützpunkt Leipzig, dem ZfH sowie dem Studentenwerk ist die Alma Mater Lipsiensis seit mehreren Jahren Mitglied im Projekt „Partnerhochschule des Spitzensports“ des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes und unterstützt die Sportler im Spagat zwischen Studium und Spitzensport.

 

Buntes Programm bei der Sportlerehrung. Foto: Jasper Petereit

Buntes Programm bei der Sportlerehrung. Foto: Jasper Petereit

Die Sportarten der ausgezeichneten Athleten waren dabei ebenso vielfältig wie das Angebot des ZfH. Von Tischtennis, über Skicross und natürlich Leichtathletik waren die unterschiedlichsten Disziplinen vertreten. Für Lisa Paschmann, Siegerin der sächsischen Hochschulmeisterschaft in Geräteturnen, zeichnet sich die Faszination des Hochschulsport eben durch diese Vielfalt des Sport und der Menschen aus: „Beim den Sportkursen des ZfH kommen Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Hintergründe zusammen – das ist einfach wunderbar.“

Neben der Ehrung der Sportler sahen die Ehrengäste ein unterhaltsames Rahmenprogramm aus dem Angebot des ZfH. Gastgeberin Sigrun Schulte, Leiterin des ZfH präsentierte Darbietungen aus den Bereichen Orientalischer Tanz, Irish Dance, Taekwondo und Swing.

 

Hier sind alle geehrten Sportler im Überblick:

Deutsche Hochschulmeisterschaften
Name Vorname Sportart/ Disziplin Platzierung
Do Thi Huong Tischtennis/ Einzel
  1. Platz
Renner Linda Tischtennis/ Mixed
  1. Platz
Do Thi Huong Tischtennis/ Doppel
  1. Platz
Renner Linda Tischtennis/ Doppel
  1. Platz
Donat Saskia Schwimmen/ Staffel 6x50m Freistil Mixed
  1. Platz
Schneider Diana Schwimmen/ Staffel 6x50m Freistil Mixed
  1. Platz
Mattern Andreas Schwimmen/ Staffel 6x50m Freistil Mixed
  1. Platz
Trautmann Sven Schwimmen/ Staffel 6x50m Freistil Mixed
  1. Platz
Mattern Andreas Schwimmen/ Staffel 6x50m Rücken Mixed
  1. Platz
Schneider Diana Schwimmen/ Staffel 6x50m Rücken Mixed
  1. Platz
Trautmann Sven Schwimmen/ Staffel 6x50m Rücken Mixed
  1. Platz
Donat Saskia Schwimmen/ Staffel 6x50m Rücken Mixed
  1. Platz
Rathmann Resi Orientierungslauf/ Einzel
  1. Platz
Rathmann Resi Orientierungslauf/ Team
  1. Platz
Hartenstein Astrid Orientierungslauf/ Team
  1. Platz
Eltzschig Karen Leichtathletik/ Stabhochsprung
  1. Platz
Leichtathletik/ Stabhochsprung (Halle)
  1. Platz
Hartenstein Astrid Leichtathletik/ 1.500m
  1. Platz
Branser Marie Judo/-78kg
  1. Platz
Mütze Julius Skicross
  1. Platz
Matschke Georg Tennis-Doppel
  1. Platz
Spitzensportler
Name Vorname Sportart/ Disziplin Platzierung
Gebhardt Melanie Kanurennsport/ Kajak Vierer 500m WM
  1. Platz
Kanurennsport/ Kajak Einer 500m WM
  1. Platz
Branser Marie Judo/ DM
  1. Platz
Judo/ European Open
  1. Platz
Mendel Eric Kanuslalom/Canadier Zweier/ DT Cup
  1. Platz
Kanuslalom/ Canadier Zweier Mannschaft/ EM
  1. Platz
Hast Alexander Ringen/ Int. Quali-Turnier
  1. Platz
Lauschuss Max Finswimming/ 200m/ EM
  1. Platz
Finswimming/ 400m/ EM
  1. Platz
Finswimming/ 800m/ EM
  1. Platz
Ostrowski Jens-Peter Finswimming/100m/ Weltcup 1.Platz
Finswimming/100m/ Weltcup
  1. Platz
Finswimming/100m/ Weltcup
  1. Platz
Finswimming/20m/ DM
  1. Platz
Jüttner Rebecca Kanuslalom Candadier Einer
  1. Platz
Sächsische Hochschulmeisterschaften
Name Vorname Sportart/ Disziplin Platzierung
Berthold Isabell Leichtathletik/ Speerwurf
  1. Platz
Droske Lisa Leichtathletik/ 200m
  1. Platz
Leichtathletik/ Weitsprung
  1. Platz
Leichtathletik/ 100m
  1. Platz
Eberhard Maria Leichtathletik/ Hochsprung
  1. Platz
Leichtathletik/ Speerwurf
  1. Platz
Leichtathletik/ Weitsprung
  1. Platz
Frantz Fabius Leichtathletik/ 100m
  1. Platz
Leichtathletik/ 200m
  1. Platz
Leichtathletik/ 800m
  1. Platz
Jattke Eric Leichtathletik/ 1500m
  1. Platz
Leichtathletik/ 5000m
  1. Platz
Reichel Paul Leichtathletik/ Speerwurf
  1. Platz
Leichtathletik/ Dreisprung
  1. Platz
Leichtathletik/ Weitsprung
  1. Platz
Rönsch Johannes Leichtathletik/ 200m
  1. Platz
Leichtathletik/ Weitsprung
  1. Platz
Riedel Laura Leichtathletik/ 800m
  1. Platz
Berthold Isabell Leichtathletik/Staffel 4x100m
  1. Platz
Droske Lisa Leichtathletik/Staffel 4x100m
  1. Platz
Eberhard Maria Leichtathletik/Staffel 4x100m
  1. Platz
Riedel Laura Leichtathletik/Staffel 4x100m
  1. Platz
Frantz Fabius Leichtathletik/Staffel 4x100m
  1. Platz
Jattke Eric Leichtathletik/Staffel 4x100m
  1. Platz
Reichel Paul Leichtathletik/Staffel 4x100m
  1. Platz
Rönsch Johannes Leichtathletik/Staffel 4x100m
  1. Platz
Hanne Christian Fußball
  1. Platz
Ibold Pascal Fußball
  1. Platz
Kilz Armin Fußball
  1. Platz
Pfeifer Pavel Fußball
  1. Platz
Paschmann Lisa Gerätturnen
  1. Platz

Hohe Kandidatenzahl aus Leipzig

Von Johannes Kyncl

Sachsens Sportler des Jahres

Sachsens Sportler des Jahres

Die Wahl ist eröffnet! Der Landessportbund Sachsen (LSB) sucht gemeinsam mit dem Sächsischen Sportjournalisten-Verein noch bis zum 2. Januar 2015 den Sportler des Jahres 2014 aus Sachsen. In den Kategorien „Sportlerin des Jahres“, „Sportler des Jahres“ und „Mannschaft des Jahres“ sind je zehn Kandidaten aufgestellt.

„Mit der Umfrage wollen wir unsere sächsischen Leistungssportler noch einmal in den Mittelpunkt rücken und blicken zurück auf die Spiele in Sotschi, aber auch auf zahlreiche WM- und EM-Erfolge im vergangenen Sommer.“, sagte Christian Dahms, Vizepräsident Leistungssport des Landessportbundes Sachsen bei der Vorstellung der Nominierten.

Die Athleten unterschiedlicher Sportarten kommen aus Vereinen aller Regionen und Städte Sachsens, wie z.B. Dresden und Oberwiesenthal, aber auch in respektabler Anzahl aus Leipzig.

Die Messestadt wird repräsentiert durch die Nominierungen von Tina Dietze, Kanutin der SG LVB und Preisträgerin 2012 und 2013, Cindy Rohleder, Hürdenläuferin vom LAZ, sowie Annekatrin Thiele, Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin im Ruder-Doppelvierer vom SC DHfK. Bei den Männern stehen zur Wahl Jan Benzien vom Leipziger Kanu-Club e.V., Marvin Kirchhöfer vom ART Grand Prix (Motorsport), der Kugelstoßer und frischgebackene SC DHfKler David Storl, der zuletzt drei Jahre in Folge triumphierte und Welt- und Europameister im Paratriathlon Martin Schulz, Behindertensportverein Leipzig.

Zum Kreis der auserwählten Sportteams gehören die Damenmannschaft des HCL, die Herren von RasenBallsport Leipzig und die Kanuten Robert Nuck und Stefan Holtz vom SC DHfK. Außerdem nominiert ist Tim Grohmann, Student der Leipziger Sportfakultät, als Mitglied des Doppelvierers des Landesruderverbands Sachsen, der auch 2012 bereits zu den Preisträgern gehörte.

Die Vorauswahl wurde in einem Expertenvotum von Vertretern der sächsischen Sportredaktionen getroffen. Zur endgültigen Abstimmung sind jetzt alle Sportbegeisterten zu ihrer Beteiligung aufgerufen, in dem sie für ihre Favoriten, per Stimmkarte oder online, abstimmen. Die Sieger werden am 10. Januar 2015 bei der Sächsischen Sportgala in Dresden gekürt.

Weitere Informationen und der Link zur Abstimmung unter: http://www.sport-fuer-sachsen.de/sportler-des-jahres-a-3757.html

 
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