SPORTAKUS | Projekt Sport und Medien Leipzig

All posts in Aktuelles

Es war uns ein Fest!

Ball der Sportwissenschaft und feierliche Exmatrikulation 2015

Ball der Sportwissenschaft und feierliche Exmatrikulation 2015. Foto: Thomas Roth.

Von Ulrike Wohlrab

Am 10. Oktober 2015 fand in den heiligen Hallen der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig die feierliche Exmatrikulation der Absolventen statt. Am Abend wurde anschließend zum 1. Ball der Sportwissenschaft im sächsischen Landesgymnasium für Sport geladen. Wir ziehen unser Fazit zu dieser rundum gelungenen Veranstaltung.

Die Feierlichkeiten begannen zum Nachmittag mit einer Führung über den Campus Jahnallee. Dr. Christian Hartmann, seines Zeichens Fachgebietsleiter Sportmotorik im Institut Allgemeine Bewegungs- und Trainingswissenschaft und Alumni-Beauftragter der Sportwissenschaftlichen Fakultät, führte die Angehörigen und Freunde der Absolventen an die Orte, an denen diese ihre Studienzeit verbracht haben. Neben interessanten Fakten bereicherte Dr. Hartmann seinen Rundgang mit zahlreichen Anekdoten rund um das Areal der ehemaligen DHfK.

Nach diesem Ausflug an der frischen Luft fanden sich alle geladenen Gäste im Großen Hörsaal ein, um der Festrede von Prof. Dr. em. Jürgen Krug und den Vertretern der beteiligten Institute zu lauschen. Freudestrahlend nahmen die Absolventen auf der Bühne ihre Abschlussurkunden in Empfang und wurden somit offiziell in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet. Die feierliche Exmatrikulation fand ihre Fortsetzung im 1. Ball der Sportwissenschaft am sächsischen Landesgymnasium für Sport.

Durch den Abend führte Dr. Hartmann mit seiner Assistentin Maria. Nachdem das leckere Buffet für allgemeines Wohlbefinden gesorgt hatte, konnten auf der Bühne verschiedene Darbietungen bestaunt werden. Darunter fanden sich die mehrfache deutsche Meisterin in Rhythmischer Sportgymnastik, Julia Nickel, die Dancegym-Ladies (Tanzgruppe Leipziger Oldie-Damen um Dr. Renate Schwabowski) und eine Tanzgruppe (Dhool baaje) unter Leitung von Claudia Götz, die sich dem indischen und orientalischen Tanz verschrieben hat. In diesem Rahmen wurde auch der neugegründete Verein SAL – Sport Alumni Leipzig (eine Untergruppierung des bestehenden Fördervereins an der Sportwissenschaftlichen Fakultät) mit seiner Abteilungsleiterin, Frau Dr. Almut Krapf (Fachgebiet Sportpädagogik) vorgestellt. Der Ball der Sportwissenschaft steht stellvertretend für die Visionen und Ziele des Alumnivereins. Hier können sich Absolvent_innen, ehemalige Mitarbeiter_innen sowie aktuelle Studierende austauschen, vernetzen und einen geselligen Abend verbringen.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Band ‚endlos-music‘ (www.endlos-music.de), die bis spät in die Nacht für gute Stimmung unter den Gästen sorgte.

Ein spannender und informativer Rundgang, eine perfekt organisierte Veranstaltung sowie eine überaus familiäre Atmosphäre haben diesen Tag für uns alle zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht.

Der ausdrückliche Dank gilt all jenen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben und ganz besonders SAL – Sport Alumni Leipzig, dem Verein zur Förderung der Sportwissenschaft an der Universität Leipzig e.V., dem SPORTAKUS (Projekt Sport & Medien), dem FSR Sport und dem Studienbüro der Sportwissenschaftlichen Fakultät.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn der Ball der Sportwissenschaft in die nächste Runde geht.

 

Danke an alle für den tollen Abend. Foto: endlos-music

Danke an alle für den tollen Abend. Foto: endlos-music.

 


Von: Stefan Siemann

Tristesse im Mittelfeld oder Angriff auf die Tabellenspitze? Vom zehnten bis zum vierten Platz war vor dem Anpfiff alles drin. Und einiges drin war auch in den 92 Minuten Spielzeit die folgen sollten und den 28.987 Zuschauer in der Red-Bull-Arena so ziemlich alles boten, was man in einem Fußballstadion für sein Geld erwarten konnte.

Nach fünf eher bedachten Minuten hatte es die erste Torszene der Partie gleich richtig in sich. Dominik Kaiser mit einem feinen Pass in die Schnittstelle der Abwehr, wo Davie Selke im Richtigen Moment startete und vom kurz vor der Partie in die Startformation gerutschten Georg Margreitter nur mithilfe einer Notbremse gestoppt werden konnte. Folgerichtig Elfmeter und die Rote Karte für Margreitter. Dominik Kaiser übernahm die Aufgabe, vollstreckte ganz abgeklärt und verlud Raphael Schäfer (7.).

Kurz darauf dann auch schon das 2:0. Lukas Klostermann folgte im höchsten Tempo dem Ball in die Tiefe, überlief auch die Grätsche von Laszlo Sepsi und passte scharf ins Zentrum wo Davie Selke hereingrätschte und die Führung ausbaute (11.). Und RB Leipzig blieb weiter am Ball, die Kopfballabwehr vom erneut unglücklichen Sepsi landete 25 Meter vor dem Tor in zentraler Position vor den Füßen Selkes, der den Ball volley und mit Hilfe des Innenpfostens ins Tor jagte. 3:0 nach 16 Minuten.

Erst nach 29 Minuten das erste Offensivlebenszeichen der Gäste, doch Hovlands Kopfball konnte letztlich ohne Probleme geklärt werden. Auf der Gegenseite dann aber sofort wieder Gefahr. Diesmal ein Standard. Der zuletzt häufiger kritisierte Willi Orban lief perfekt ein, doch sein Kopfball strich knapp über die Latte. Der überforderte Laszo Sepsi musste daraufhin vom Feld und wurde von Dave Bulthuis, der eigentlich anstatt des Rot-Sünders Margreitter beginnen sollte, ersetzt. Damit ist das wichtigste der ersten Halbzeit erzählt. RB schaltete zwei Gänge zurück, hatte weiter alles im Griff gegen die in Unterzahl spielenden Nürnberger.

Beide Mannschaften kamen ohne Wechsel aus den Kabinen. In der 53. Minute zwang Marvin Compper das Schlitzohr Raphael Schäfer mit seinem Lupfer aus 35 Metern Entfernung zu einer schönen Parade. Zwei Minuten später dann die Szene der zweiten Hälfte! Marcel Halstenberg mit dem Tor des Jahres! Einen perfekten Fallrückzieher aus 16 Metern Entfernung setzte der Außenverteidiger in den Winkel des Gästetores. Was für ein Jubel in der Arena. Ohrenbetäubend die Lautstärke, nur ein Pfiff störte die Party und dieser kam von Schiedsrichter Christian Dingert. Der hatte bei der Flugeinlage ein gefährliches Spiel gesehen und verweigerte dem Treffer die Anerkennung. Was die Lautstärke im Kessel aber nicht senkte, und dem Referee stattdessen ein gellendes Pfeifkonzert einbrachte.

In der 61. nutzte Ralf Rangnick dann ein Unterbrechung, um zu Wechseln. Yussuf Poulsen kam für Massimo Bruno und Nils Quaschner für Davie Selke. Kaum auf dem Feld wurde das Spiel weitergeführt und der Freistoß vom Ex-Erfurter Kevin Möhwald fand im RB Strafraum Dave Bulthuis, der das Kopfballduell gegen Marvin Compper gewann und damit dem Anschlusstreffer erzielte. Bei RB schlichen sich zunehmend Ungenauigkeiten ein, welche Nürnberg immer wieder ins Spiel brachten. So geschehen dann in der 76. Minute als ein unnötiger Ballverlust zu einem Freistoß führte. Diesen brachte Kevin Möhwald wieder gefährlich in den Strafraum. Dort war diesmal der eben eingewechselte Niklas Füllkrug zur Stelle und köpfte unbedrängt zum Anschluss ein.

Und RB verlor die Spielkontrolle, wirkte komplett verunsichert. Nur zwei Minuten später hätte Füllkrug den Ausgleich erzielen können. Frei vor Coltorti ging sein Schuss aber knapp am langen Pfosten vorbei. In der 80. Verfehlte ein Behrens-Lupfer sein Ziel ebenso knapp. Auf der anderen Seite klärte Schäfer per Fußabwehr gegen Sabitzer (81.). Bis zum Schluss gab es auf beiden Seiten Gelegenheiten zur Entscheidung oder zum Ausgleich. Um wieder Ordnung in das Spiel seiner Elf zu bringen, brachte Ralf Rangnick in der 85. Spielminute Tim Sebastian für den erschöpften Marvin Compper, doch damit war das Schiff nicht im sicheren Hafen.

Denn es folgte nochmal der Wahnsinn in der 91. Minute! Niklas Füllkrug staubte nach einer Ecke im zweiten Versuch zum vermeintlichen Ausgleich ab, führt eine Partie, die in der 16 Minute schon entschieden schien ad absurdem, doch wieder zerriss ein Pfiff die Geräuschkulisse. Diesmal entscheid Schiri Dingert auf Abseits und wie schon beim Fallrückzieher von Halstenberg lag er richtig. Zwei Minuten später war diese verrückte und dramatische Partie dann endgültig beendet und bescherte den Leipzigern die erhofften und benötigten 3 Punkte. Mit diesen rücken die Rot-Weißen auf den fünften Platz vor und haben jetzt vor der Länderspielpause nur einen Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz und vier Punkte auf die direkten Aufstiegsplätze.


Von: Stefan Siemann

 

Zum Abschluss des achten Spieltags stand das Topspiel der 2. Bundesliga auf dem Plan. 25.869 Zuschauer wollten sich dieses nicht entgehen lassen und sahen für ihr Eintrittsgeld eine lange Zeit hochklassige, schnelle und chancenreiche Partie, die bis zum Schlusspfiff Spannung bot.

Eröffnet wurde die Partie in der 6. Minute als Nils Petersen sich im Zweikampf nicht fallen ließ, in den Strafraum eindrang dann aber verzog knapp. In der 11. Minute dann die erste RB-Leipzig-Chance. Massimo Bruno wühlte sich im Strafraum durch, der Ball gelangte zu Selke, der sofort abzog, aber ebenso wie Petersen knapp am langen Pfosten vorbeischoss. Nur eine Minute später dann eine Riesenparade von Fabio Coltorti. Nach einer Ecke konnte Maik Frantz frei auf das Tor köpfen, doch der Schweizer kratzte das Leder von der Linie. Kurze Zeit später war das 0:0 dann glücklich für die Bullen. Und wieder waren die Bullen nach einer Ecke unsortiert und wieder konnten Sie sich bei ihrem Schlussmann bedanken, der sich mit vollem Körpereinsatz vor Immanuel Höhn warf und den Schuss blockte (18.).

In der 23. Minute konnte dann auch Alexander Schwolow im Freiburger Kasten sein Können zeigen. Erst flog er beim Aufsetzer von Marcel Halstenberg Richtung Torwinkel und rettete, dann klärte er mit einem Fußreflex aus kurzer Distanz gegen den Kopfball von Marcel Sabitzer. Doch nach einer knappen halben Stunde die bis dato verdiente Führung für die Gäste. Nils Petersen wartete an der Abseitsgrenze, wurde im richtigen Moment bedient und ließ sich seine zweite Großchance nicht entgehen.

In der 39. Minute jubelten dann die Gastgeber über den vermeintlichen Ausgleich, doch Schiedsrichter Benjamin Cortus entschied auf Abseits, dieses war von der Pressetribüne aus nicht zu erkennen. Zwei Minuten vor der Halbzeit das bekannte Leipziger Abschlussproblem. Wieder war man in der finalen Aktion zu verspielt, wieder ein Querpass zu viel. Statt selber den Abschluss zu suchen spielte Emil Forsberg nochmal quer und fand in der Mitte aber keinen Abnehmer.

Halbzeitfazit: Eine Partie auf hohem Niveau. Schnelle Spielpassagen und gute Chancen auf beiden Seiten vereitelt von großen Paraden. Freiburg dann Mitte der Halbzeit mit der verdienten Führung, doch im weiteren Verlauf die Gelegenheiten zum Ausgleich, doch mit dem Stand von 0:1 ging es in die Kabinen. In Selbiger blieb Stefan Illsanker. Für ihn kam Georg Teigl auf die linke Außenverteidigerposition, Lukas Klostermann nun auf der Illsankerposition in der Innenverteidigung.

Zwei Minuten nach dem Wiederbeginn dann gleich eine schöne Kombination der Roten Bullen. Diego Demme letztlich mit einem scharfen Pass auf Selke, der den Ball direkt ins lange Eck prallen ließ. Und weiter Druckphase RBL. Sabitzer mit dem Kopfball, Schwolow machte sich lang und kratzte den Ball aus dem Eck (51.). Das Tempo war hoch in dieser Partie.

Freiburg nun mehr durch Konter gefährlich. In der 58. Minute hatte Maximilian Philipp im Eins-gegen-Eins die beste Gelegenheit, doch sein Abschluss landete zentral in den Arme Coltortis. Und bei den Leipzigern dauerte es immer wieder zu lange, bis der Abschluss gesucht wurde, dieses Mal war es Marcel Sabitzer, der immer wieder verzögerte, bis schließlich die Freiburger Abwehr klären konnte. Doch blieb festzuhalten, dass die zweite Halbzeit bisher klar von der Heimelf bestimmt wurde.

Dann allerdings ließ die Qualität des Spiels merklich nach. Fehlpässe und Fouls ließen wenig Spielfluss, wenig Tempo und damit auch keine Torchancen zu. Erst als es nach einem langen Coltorti-Abwurf schnell ging hatte Forsberg mit seinem Schuss die nächste Gelegenheit. Da waren mittlerweile aber schon 80 Minuten gespielt. Das war aber auch die einzigen nennenswerte Aktion bis zur in engen Spielen klassischerweise spannenden Schlussphase. In welcher man merkte, dass die Leipziger den Sieg mehr wollten, doch fehlten ihnen die Mittel gegen die gut sortierte Freiburger Abwehr. So blieb es bei der Punkteteilung im Spitzenspiel. Beide Teams konnten damit nicht 100% glücklich sein, doch bleiben beide weiter in der Spitzengruppe (RBL 6. und SCF 2.).


Die Deutsche Olympische Akademie Willi Daume e. V. (DOA) ist als akademische
Bildungseinrichtung des DOSB insbesondere der Olympischen Idee verpflichtet. Sie
befasst sich mit Sinn- und Grundsatzfragen der Olympischen Bewegung und leistet
Beiträge zum olympischen Sport in seinen praktischen, pädagogischen, kulturellen
und wissenschaftlichen Bezügen. Dabei verfolgt die DOA ebenso einen wissenschaftlichen
Anspruch wie das Ziel einer breiten öffentlichen Wirkung.
Die Deutsche Olympische Akademie sucht zum 14. September 2015 eine/n Praktikant/in
für Veranstaltungen & Öffentlichkeitsarbeit für die Dauer von drei bis
sechs Monaten.

Das erwarten wir:
 Freude am eigenverantwortlichen Arbeiten
 sicherer Umgang mit MS Office (Word, Excel, PowerPoint)
 ausgeprägtes Interesse an Social Media (Facebook, Twitter)
 erste Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement
 Führerschein Klasse B
 Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten

Ihre Aufgaben:
 Unterstützung bei der Konzeption, Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen
 Unterstützung von Aktivitäten im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 Recherchearbeiten

Das bieten wir:
 Einblicke in den Bereich einer Sportorganisation und Strukturen des deutschen
Sports
 Entfaltungsmöglichkeiten für eigene Ideen
 eigenverantwortliche Umsetzung von Projekten
 eine angemessene Vergütung

Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung (inklusive Anschreiben, Lebenslauf
und Foto), bitte ausschließlich per E-Mail, an office@doa-info.de. Einsendeschluss
ist der 24. August 2015.
Zusätzlich bitten wir um Angabe, ob es sich um ein freiwilliges Praktikum oder um
ein Pflichtpraktikum handeln würde.


Die Fachschaft Sport distanziert sich ausdrücklich von den Aussagen der Prodekanin der Sportwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Alfermann, die sie während eines Interviews mit dem Leipziger Stadtmagazin Kreuzer bezüglich der Unterbringung von Flüchtlingen in der Ernst-Grube-Halle getätigt hat (hier abrufbar, Stand 15.8.2015).

Wir verurteilen die pauschale Kriminalisierung der Asylsuchenden auf das Schärfste und fordern Professorin Alfermann auf, Stellung zu beziehen.

Natürlich kam die Unterbringung für alle überraschend und bedeutet einen Einschnitt in den Betrieb der Sportwissenschaftlichen Fakultät. Wir sind uns bewusst, dass bei vielen Unsicherheit herrscht. Das Wichtigste ist jetzt Hilfe zu leisten und die Flüchtlinge so gut wie möglich zu unterstützen.

Die Sportwissenschaftliche Fakultät und ihre Studierenden stehen für Internationalität, Offenheit und Toleranz. Dort ist kein Platz für Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. Wir setzen uns deshalb für die Etablierung einer Willkommenskultur ein und möchten für eine bestmögliche Unterbringung der hilfesuchenden Menschen an unserer Fakultät sorgen.

Gezeichnet
Der Fachschaftssport Sport und der SPORTAKUS


Gruppe klein

von Helen Theißen

Pressekonferenz am 14. August bezüglich der Unterbringung von Asylbewerbern in der Ernst-Grube-Halle: Etwa 30 Vertreter der Presse, der FSR Sport, der SPORTAKUS sowie weitere Studierende fanden sich heute um 14h in der Ernst-Grube-Halle ein, um sich die Erläuterungen der Verantwortlichen anzuhören.

In Sachsen werden ankommende Flüchtlinge zunächst immer zu einer Erstaufnahmestelle gebracht, die bis vor kurzem in Chemnitz war. Als weiterer Standort kam Dresden dazu und nun, seit einigen Wochen, ist auch Leipzig Erstaufnahmestelle. In den letzten Tagen war abzusehen, dass der Standort in der Friederikenstraße in Leipzig nicht ausreichen würde und so wurde am Mittwochmittag (12. August!) beschlossen, ab Freitag, den 14. August die Ernst-Grube-Halle als neuen Standort aufzumachen.

Laut den Verantwortlichen wurden viele Gebäude und Möglichkeiten geprüft und die Ernst-Grube-Halle war „die schnellste Lösung, die in drei Tagen möglich war“, berichtete Petra Förster, vom Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB). Der Innenbereich vor der Halle soll dabei von Westen kommend als Ein- und Ausgang dienen. Des Weiteren ist der Eingangsbereich, der Ort für die Verpflegung wie auch der Zugang zu den sanitären Anlagen. Am Montag sollen zusätzliche Sanitärcontainer geliefert werden. Um die Halle herum, wurde der Bereich mit Bauzäunen abgesperrt und sicherheitstechnisch abgeschottet, so dass das Flüchtlingslager zu einer Art „Insel“ in der Fakultät wird, erklärte Dr. Michael Feist, Vizepräsident der Landesdirektion Dienststelle Leipzig. Die Flüchtlinge sollen sich im abgetrennten Bereich aufhalten, dürfen aber wohl Richtung Richard-Wagner-Hain rein und raus gehen. Die Grube-Halle selbst wurde mit Teppichen ausgelegt und soll, mit Feldbetten ausstaffiert, bis zu 500 Menschen Platz bieten. Heute Abend, 14. August, werden zunächst etwa 150 Flüchtlinge in die Halle gebracht. Woher die Flüchtlinge kommen und ob es sich um Familien oder Einzelpersonen handelt ist nicht klar. Sicher ist jedoch, dass es sich um Menschen handelt, die neu in Sachsen ankommen.

Großes Chaos in der Organisation

Zum Zeitpunkt der Pressekonferenz war noch offen wer Betreiber des Lagers wird. Parallel zur Konferenz sollte diese Frage diskutiert und bis heute Nachmittag entschieden werden. Denn der Betreiber muss die Aufstellung der Feldbetten, die soziale und medizinische Betreuung sowie vieles Weiteres organisieren und anleiten. Die Verpflegung ist vorerst durch das Studentenwerk der Universität Leipzig abgedeckt. Sicherheitstechnisch werden immer mindestens sieben Wachdienst-Mitarbeiter in der Halle sein und die Polizei wird ihre Streifenpräsenz vor Ort verstärken. Polizeipräsident Bernd Merbitz äußerte, dass man nicht zulassen wolle, dass Hetze entstehe. Die Gesellschaft müsse hier zusammen stehen.

Erstaufnahmestelle = Interimslösung?

Feist dankte allen, die die Unterbringung in der Grube-Halle möglich gemacht haben und bat um die Akzeptanz aller Beteiligten. Die Unterbringung in der Ernst-Grube-Halle sei nur eine Interimslösung und man müsse die Notlage, in der sich die Menschen befinden, die nach Leipzig kommen, gemeinsam bewältigen.

Beate Schücking, Rektorin der Universität Leipzig, machte deutlich, dass sich die Universität die Aufnahmestelle in der Grube-Halle tatsächlich nur als Interimslösung vorstellen könne. Als Stadt, in der es viel leer stehenden Wohnraum gäbe, müsse Leipzig eine Lösung finden, die über das Stadium der Improvisation hinausgehe.

Flüchtlinge willkommen heißen

Nichtsdestotrotz, meinte Schücking, wolle man als Universität und von Seiten der Studierenden in dieser Notsituation helfen und sich engagieren. Um den Flüchtlingen zu zeigen, dass sie willkommen sind, habe man Willkommensplakate gedruckt.

Auch der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Dr. Martin Busse, rief gestern dazu auf, die Asylbewerber und Flüchtlinge, willkommen zu heißen und die Schwierigkeiten, die der Fakultät nun drohen, angesichts der existenziellen Probleme der Asylbewerber, hintenanzustellen. Prüfungen, die in der Ernst-Grube-Halle stattgefunden hätten, werden wohl in die Halle der HTWK verlegt werden. Da Feist davon sprach, ein Gebäude gesucht zu haben, dass Herbst- und Winterfest sein müsse, kann man wohl davon ausgehen, dass diese ‚Interimslösung‘ länger dauern wird. Schon während der Pressekonferenz mit etwa 50 Menschen wurde die Luft in der Halle warm und stickig. Manch einer mag sich vorstellen, wie es für 500 Menschen sein wird, zusammen in der Grube-Halle über Wochen und mehr zu leben!

Wer helfen möchte ist aufgerufen weitere Bekanntmachungen abzuwarten. Anfang der kommenden Woche soll darüber benachrichtig werden, wo Spenden abgegeben werden können.


Professor Dr. Busse, Dekan der Sportwissenschaftlichen Fakultät nimmt Stellung zur Unterbringung von Flüchtlingen in der Ernst-Gruber-Halle.

+++++

Liebe Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Landesdirektion Sachsen hat gestern festgelegt, dass die Universitäts-Sporthalle am Sportwissenschaftlichen Campus Jahnallee  ab Freitag, 14.8.2015, bis auf Weiteres als Unterkunft für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Flüchtlinge genutzt wird.

Diese Erkenntnis liegt mir seit gestern Mittag vor, zugleich mit einer ausdrücklichen Anweisung der Landesdirektion, keine Informationen auszugeben. Die Informationshoheit über die Liegenschaft liegt bei der Landesdirektion Sachsen.  Bis zu einer gegenteiligen schriftlichen Mitteilung an mich wird die Landesdirektion auch weiterhin die Presse bzw. über alle Schritte auf dem Laufenden halten. Die Universität, alle Mitarbeiter und Studierenden werden über die Pressestelle der Universität informiert.

Wir sind im Dekanat also jetzt und künftig immer auf dem gleichen Informationsstand wie Sie und alle, die im Internet oder auf der Universitätsseite nachschlagen.

Unsere Aufgabe im Dekanat ist es, die uns auf diesen Wegen zufließenden Informationen jeweils möglichst schnell in Handlungsstrategien umzusetzen, die eine möglichst reibungslose Durchführung der Prüfungs-, Lehr- und Forschungsabläufe gewährleistet. Dies geschieht seit gestern Nachmittag. Da es sich voraussichtlich besonders um die Bereitstellung auswärtiger Hallenplätze handelt, müssen jeweils der Eigener und die zuständige Landesbehörde (SIB) einbezogen werden. Wir sind nicht berechtigt, alleine die erforderlichen Mietverträge abzuschließen. Über den jeweiligen Stand werden wir Ihnen zeitnah und lückenlos berichten.

Vor allem anderen möchte ich Ihnen aber nahelegen, die vorrangige Bedarfssituation der betroffenen Menschen im Blick zu haben. Unsere Schwierigkeiten stehen ganz sicher in keinem Verhältnis zu den existenziellen Problemen der Betroffenen. Diese benötigen jetzt vor allem eins – das Gefühl willkommen zu sein. Ihnen das zu vermitteln, darum möchte ich Sie alle bitten, verbunden mit Ideen und Plänen dafür. Helfen Sie mir, damit diese Menschen sagen können: Wir sind angekommen.

+++++


Ball der Sportwissenschaft und feierliche Exmatrikulation 2015

Ball der Sportwissenschaft und feierliche Exmatrikulation 2015

Liebe Absolvent_innen, liebe Alumni,

der Abschluss Eures Studiums an der Sportwissenschaftlichen Fakultät an der Uni Leipzig liegt kurze Zeit zurück oder er steht für Euch kurz bevor. Deshalb möchten wir Euch an dieser Stelle für die „Feierliche Exmatrikulation“ und den „Ball der Sportwissenschaft“ am Samstag, den 10. Oktober 2015 einladen.
Da die Fakultät selbst eine feierliche Exmatrikulation seit 2013 nicht mehr durchführt, haben wir als studentische Gruppe die Initiative ergriffen und für Euch ein abwechslungsreiches Programm erstellt, um den Abschluss des Studiums in einem würdigen Rahmen gemeinsam zu feiern.

16.00 Uhr: Geführter Rundgang über den Campus Jahnallee (Mensa Vorplatz)
17.00 Uhr: Foto der Absolvent_innen (Vorplatz Mensa)
17.30 Uhr: Beginn der feierlichen Exmatrikulation (Großer Hörsaal)
19.00 Uhr: Sektempfang (Pausenhalle Nord)

19.30 Uhr: Einlass zum Ball der Sportwissenschaft (Sportgymnasium)
20.00 Uhr: Eröffnung des Buffets

Die Teilnahme an der feierlichen Exmatrikulation ist kostenlos. Es handelt sich nicht um eine offizielle Zeugnisübergabe. Allerdings ist eine Anmeldung zur feierlichen Exmatrikulation notwendig.

Zum Ball der Sportwissenschaft (ehemals Fakultätsball) wollen wir gemeinsam mit Student_innen, Alumni, Freunden und Mitarbeiter_innen eine rauschende Ballnacht feiern. Es erwarten Euch verschiedene kulturelle und musikalische Höhepunkte, die einen unvergesslichen Abend garantieren.
Der Preis für den Ball der Sportwissenschaft beträgt 33,00€ pro Karte und beinhaltet neben dem Buffet mit Getränkepauschale (bis 22.30 Uhr) natürlich auch das kulturelle Programm mit LIVE-Band, Musik und Tanz! Die Karten sind ausschließlich online bis 10.September 2015 buchbar. Wir möchten Euch darauf hinweisen, dass die Karten für den Ball begrenzt sind.

An dieser Stelle möchten wir Euch schon jetzt auf den ALUMNI-Verein der Sportwissenschaftlichen Fakultät aufmerksam machen, der bis zum 10. Oktober 2015 gegründet wird und allen Alumni und Studierenden neue Möglichkeiten des Netzwerkens eröffnen soll. Ihr habt ab dem 10. Oktober direkt die Möglichkeit dem Alumni-Verein beizutreten.

Für Eure Fragen und Anregungen stehen wir Euch unter dieser Mail-Adresse gerne zur Verfügung: sportalumni.leipzig@gmail.com. Wer selbst noch einen aktiven Beitrag in Vorbereitung der Veranstaltung leisten möchte, kann sich ebenfalls unter der E-Mail- Adresse melden.

Den Link zur Anmeldung zur feierlichen Exmatrikulation findet ihr unter: http://goo.gl/forms/Yu3wZ10tJe

Den Link zum Kartenverkauf für den Ball der Sportwissenschaft unter: https://goo.gl/EdS21O

Aktuelle Infos findet ihr auch auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/events/153959704937406/

Wir freuen uns auf Eure zahlreichen Rückmeldungen.
Das Organisationsteam


SpVgg Greuther Fürth verlangt RB Leipzig alles ab

Von: Stefan Siemann

Ab der ersten Minute machten beide Mannschaften klar, dass sie gewillt waren hier und heute alles zu investieren um die drei Punkte zu sichern. Tempo und intensiv geführte Zweikämpfe bestimmten das Geschehen. Torszenen gab es mehr als genug. Beginnend mit dem 0:1 in der 12. Minute. Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Gjasula punktgenau auf den alleinstehenden Sebastian Freis, der aus fünf Metern locker einköpfen konnte. Fabio Coltorti war zwar mit der Fußspitze noch am Ball, konnte den frühen Rückstand aber nicht verhindern. Doch postwendendgab es den Ausgleich durch das erste Pflichtspieltor im RB-Dress von Davie Selke. Mit einer gekonnten Ballmitnahme, nach Pass von Lukas Klostermann, ließ Selke Fürth-Kapitän Benedikt Röcker stehen und versenkte das Leder aus spitzem Winkel flach unter seinem Ex-Bremer Teamkammeraden Sebastian Mielitz im Tor.

Die nächste Gelegenheit in der 27. Minute für Anthony Jung. Eine abgefälschte Flanke landete an der 16 Metergrenze, wo Jung flach abzog. Mielitz aber diesmal auf dem Posten und mit einer guten Parade. RB hatte nun mehr Spielanteile und kam öfter in den Strafraum. In der 39. Minute erreichte ein langer Ball von Atinc Nukan Davie Selke, welcher den Ball technisch gekonnt herunternahm und mit dem nächsten Kontakt direkt abschloss. Der Ball verfehlte den langen Pfosten nur um wenige Zentimeter. Nur eine Minute später aber die erneute Führung für Fürth. Veton Berisha war beim Pass in die Tiefe nicht ganz auf gleicher Höhe wie Nukan, der den Vorsprung des schnellen Stürmers nicht aufholen konnte und so beim Treffer von Berisha einen Premiumplatz hatte.

Kurz vor der Pause dann nochmal Chancen auf beiden Seiten. Zunächst verfehlte Poulsen aus 20 Metern nur knapp das Tor, bevor auf der Gegenseite Orban einen schnellen Konter im Strafraum klärte. Mit dem Halbzeitpfiff noch einmal Fürth, doch der Kopfball von Berisha ging nur um Haaresbreite am Coltorti-Tor vorbei. Nachdem RB scheinbar das Spiel in den Griff bekam, konterten die Kleeblätter eiskalt und gingen mit der Führung in die Pause. Fürth cleverer, hinten sicher und vorne gefährlich.

Der erste Abschluss der zweiten Hälfte ging wiederum an die Grün-Weißen, doch Coltorti konnte den Freis-Schuss parieren. Und Freis machte weiter auf sich aufmerksam. Wieder kam der lange Ball, diesmal von Stiepermann, und hebelte die Bullenabwehr aus. Freis versuchte den Schlenzer, doch der Ball segelte am Tor vorbei. Glück für RB (52.).

Die nächsten Stationen im schnellen Spiel an dieser Stelle mal Steno. 61. Massimo Bruno für Yussuf Poulsen. 64. Berisha ist nach Ballverlust im Aufbau frei durch, doch Coltorti klärte per Fußabwehr. 70. Minute: zweiter Wechsel Stefan Ilsanker geht, Nils Quaschner kommt. 74. Minute: Sabitzer verliert den Ball am Strafraum über einen Pass in die Tiefe läuft Berisha ab der Mittellinie alleine auf Coltorti zu, scheitert aber am Außennetz. Bis dato bezeichnend für das heutige Spiel.

Kaum geschrieben, wurde der Autor eines besseren belehrt und erlebte einen Gänsehautmoment erleben. Emil Forsberg, der bislang bemühte, aber glücklose Offensivspieler schoß, wie Selke, mit einem satten Schuss sein erstes Tor für die Leipziger und wurde dafür von den 27.216 Fans plus Stadionsprecher frenetisch gefeiert. Spielstand also wieder auf null und noch eine Viertelstunde zu gehen.

Und diese wollten die Roten Bullen anscheinend nutzen, machten Druck und spielen sich ein ums andere mal in die Nähe der Fürther Box, doch wie schon das gesamte Spiel blieben die Gäste bei Kontern brandgefährlich. Für die Schlussminuten kam dann noch Diego Demme für den ausgepumpten Marcel Sabitzer. In der Nachspielzeit sorgte Selke zunächst für Gefahr, als er im Strafraum den Ball festmachte, aber nicht zum Abschluss kam. Dann auf der Gegenseite der nächste Hochkaräter. Weilandt mit einer Flanke auf Berisha, der den Ball direkt nahm und den Siegtreffer nur um Millimeter verpasste.

Das war dann auch die letzte Gelegenheit in einem hochklassigen, temporeichen Spiel. RB mit mehr Ballbesitz, aber Fürth über die Konter stets gefährlich. Mit etwas mehr Glück im Abschluss hätten beide Teams gewinnen können. Insgesamt hatte Fürth aber die besseren Chancen und den Sieg somit etwas mehr verdient als die fleißigen und bemühten Gastgeber. Beide Teams sind nun gemeinsam auf Platz Vier der Tabelle geklettert und halten damit Anschluss an die Tabellenspitze. RB muss am nächsten Spieltag nach Braunschweig, Fürth spielt auf St. Pauli.


Plakat_Sommerfest_2015_bearbeitet

Die Anmeldung ist geschlossen – alle Startplätze sind vergeben!

Vor der Party an den Strand: Meldet euch jetzt an für das Beachvolleyball Turnier vom SPORTAKUS Sommerfest und vertretet eure Fakultät im heißen Sand. Auf die Gewinner warten tolle Preise, u.a. ein Startplatz beim diesjährigen Sachsenbeach. Außerdem gibt es wieder einen Extrapreis für das verrückteste Outfit. Die Vorrunde findet bei unserem Partner vom Stadthafen Leipzig statt, bevor es dann mit dem Party-Drachenboot zum Finale an den Campus Jahnallee geht. Die Zuschauer können sich währenddessen schon mit Drinks und Leckereien vom Grill auf die Party einstimmen.

Wann: 1. Juli 2015, ab 14 Uhr

Wo: Stadthafen Leipzig, Finale (ab 18 Uhr am Beachplatz des Campus Jahnallee)

Wie: Ein Team besteht aus 4-5 Studierenden, wovon jeweils 4 Spieler_innen auf dem Platz stehen. Es müssen zu jederzeit beide Geschlechter auf dem Feld sein.

Teilnahme: Kostenlos

Startplätze: 10 Plätze nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“

 

 

 
'